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Gehirn

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Weitere Geschlechtermythen - Kapitelübersicht RealMenFacts - Startseite/Kapitelübersicht Hinweis zu den Quellen: Die folgenden Ausführungen basieren auf den jeweils darunter aufgeführten Übersichtsarbeiten, klinischen Studien und ausgewählten Medienberichten. Die Quellen sind thematisch gebündelt und dienen der vertiefenden Einordnung der Forschungslage. HIRNFORSCHUNG – Das weibliche Gehirn ist nicht besser vernetzt Kurz zusammengefasst: Das menschliche Gehirn lässt sich anatomisch nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen. Unterschiede in der neuronalen Vernetzung hängen stärker mit Gehirnvolumen und Struktur zusammen als mit dem biologischen Geschlecht. Das weibliche Gehirn ist nicht besser vernetzt als das männliche. Das Vorurteil der „besseren Vernetzung“ weiblicher Gehirne Die weit verbreitete Annahme, das weibliche Gehirn sei besser vernetzt als das männliche, geht auf ältere neuroanatomische Studien aus den 1990er-Jahren zurück. Insbesondere Arbeiten zur Größe des Corpus callosu...

Herzinfarkt

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  Weitere Geschlechtermythen - Kapitelübersicht RealMenFacts - Startseite/Kapitelübersicht Hinweis zu den Quellen: Die folgenden Ausführungen basieren auf den jeweils darunter aufgeführten Übersichtsarbeiten, klinischen Studien und ausgewählten Medienberichten. Die Quellen sind thematisch gebündelt und dienen der vertiefenden Einordnung der Forschungslage. Mythos: Der Herzinfarkt ist eine typische Männerkrankheit Herzinfarkte gelten oft als klassisches Männerproblem. Daraus wird nicht selten abgeleitet, Männer hätten ein biologisch schwächeres Herz. Diese Schlussfolgerung hält einer genaueren Betrachtung nicht stand. Tatsächlich erleiden Männer im Durchschnitt früher im Leben einen Herzinfarkt als Frauen. Das liegt jedoch nicht an einer geringeren biologischen Belastbarkeit des männlichen Herzens, sondern vor allem an geschlechtsspezifischen Lebensumständen. Männer sind im Mittel häufiger Risikofaktoren wie Rauchen, hohem Alkoholkonsum, chronischem Stress und einer geringeren Inans...

Lebenserwartung

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  Weitere Geschlechtermythen - Kapitelübersicht RealMenFacts - Startseite/Kapitelübersicht Hinweis zu den Quellen: Die folgenden Ausführungen basieren auf den jeweils darunter aufgeführten Übersichtsarbeiten, klinischen Studien und ausgewählten Medienberichten. Die Quellen sind thematisch gebündelt und dienen der vertiefenden Einordnung der Forschungslage.  Mythos: Männer haben aus biologischen Gründen eine deutlich geringere Lebenserwartung Im Durchschnitt sterben Männer früher als Frauen. Häufig wird daraus geschlossen, Männer seien biologisch weniger robust oder genetisch benachteiligt. Diese Interpretation greift jedoch zu kurz. Zwar zeigen Bevölkerungsstatistiken in vielen Ländern eine niedrigere durchschnittliche Lebenserwartung von Männern, doch diese Zahlen beschreiben  Mittelwerte , keine biologischen Notwendigkeiten. Sie sagen zunächst nichts darüber aus,  warum  diese Unterschiede entstehen. Ein wichtiger Hinweis stammt aus sogenannten Klosterstudien....